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Corydoras cf. treitlii

Meine ersten langschnäuzigen Panzerwelse oder besser Spitzkopfpanzerwelse bekam ich 1997 von Karl Lang. Am Anfang war ich nicht so begeistert von diesen Welsen, weil ich sie damals grau und langweilig empfand. Aber um, den gerade von diesen Fischen begeisterten, Karl nicht zu verärgern, nahm ich 10 seiner Nachzuchten von 4 cm mit. Zu Hause kamen sie in meiner Anlage in die unterste Reihe in eine schlecht einsehbare Ecke und gewöhnten sich problemlos ein. Bei jedem Telefonat mit Karl, fragte er, was die Corydoras cf. treitlii machen. Seine damalige Begeisterung für diese Art, war mir schon etwas unheimlich.
Nach einem halben Jahr sah ich aus dem Augenwinkel schnelle Bewegungen in dem Becken mit den Corydoras cf. treitlii. Im ersten Moment ging ich von einer Erkrankung oder einem Parasitenbefall aus, doch die Fische waren kerngesund. Die Männchen kämpften untereinander, sie fechteten mit ihren Brustflossenstacheln, drehten sich rasend schnell umeinander und verfolgten einander durch das ganze Becken. Nicht nur die Männchen, sondern auch die Weibchen kämpften intensiv miteinander und ließen sich von ihren Verehrern nichts gefallen. So etwas kannte ich von Panzerwelsen noch nicht. Nachdem mir vom Bücken und Hinknien die Knochen weh taten, nahm ich mir eine Luftmatraze und beobachte das Treiben im Liegen noch über eine Stunde. So konnte ich auch die ersten Paarungen beobachten und sah wie die Weibchen ihre kleinen Eier einzeln im ganzen Becken verteilten. Als Ablageplatz bevorzugen meine Corydoras cf. treitlii die Blattränder und die feinen Wurzeln des Javafarns. Am nächsten Morgen, als das Ablaichen beendet war, sammelte ich über 100 Eier, von denen etwa die Hälfte befruchtet war, ein und gab sie in eine Plastikschale mit etwas Frischwasser. Nach dem Sortieren der Eier gab ich noch ein wenig Erlenzapfenlösung hinzu. Einen Tag später färbten sich die sich weiterentwickelnden Eier zusehends dunkler und wiederum einen Tag später waren sie fast schwarz. Der Schlupf und die weiter Aufzucht gelingt, wie unter Vermehrung und Aufzucht von Panzerwelsen geschrieben. Die Jungfische wachsen innerhalb acht Wochen auf 3 cm heran, dann wachsen sie langsamer. Mit einem Jahr können die Nachzuchten geschlechtreif sein und wiederum für Nachwuchs sorgen.