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Corydoras panda

Meine ersten Corydoras panda sah ich 1983 in einem Aquaristikladen in Frankfurt und “verliebte” mich gleich in sie. Doch bei einem Stückpreis von über 20,-DM blieben sie einige Jahre nur ein Wunschtraum. Ab 1986 hielt ich eine kleine Truppe, die bis 1990 immer kleiner wurde, in einem 60er Becken, ohne jemals Laichaktivitäten festgestellt zu haben.
Mit dem Aufbau meines ersten Fischkellers 1996 kaufte ich mir bei der Firma Klöckner in Ludwigshafen/Oppau 20 Wildfangtiere, die in einem sehr guten Zustand waren. Da ich damals noch nicht die Erfahrungen hatte, die Geschlechter sicher zu unterscheiden, nahm ich 10 grosse und 10 mittlere Corydoras panda. Mittlerweile wußte ich, dass die Vorzugstemperatur um 22°C liegt und setzte sie deshalb in ein bodennahes 80er Aquarium, das mit Sand, Tontöpfen und einigen Wurzel mit Javafarn eingerichtet war. Bei einer Fütterung mit Wasserflöhen, roten Mückenlarven und Trockenfutter lebten sich die Corydoras panda schnell ein und ich konnte schon einige Tage später die ersten Eier an den Scheiben und Pflanzen absammeln. Die Eimenge steigerte sich langsam von wöchendlich 15-25 auf 50-100 Stück. Nach drei Monaten waren alle meine Aufzuchtbecken vollbesetzt und ich war gezwungen die Gruppe zu verkleinern. Ich suche mir die schönsten und vitalesten 5 männlichen und 4 weiblichen Fische aus der Gruppe aus, die ich in ein 60er Becken bei 26°C setzte. Durch die höhere Temperatur hoffte ich eine Laichpause zu erzwingen, doch die Gruppe laichte fleißig weiter. Da sie bei der Temperatur nicht mehr so munter waren und auch weniger Eier laichten, senkt ich die Temperatur wieder auf 22°C. Erst nach 7 Monaten im Spätsommer konnte ich für einige Wochen keine Eier mehr finden. Doch mit den ersten ergiebigen Regenfällen im November 1996 laichte die Gruppe fleißig weiter. Die Gruppe laichte bis Ende 2001 nur mit der jährlichen Unterbrechung im Spätsommer durch und ich konnte jährlich pro Weibchen ca. 800 Eier absammeln, von denen ca. 75% befruchtet waren und sich weiterentwickelten. Anfang 2002 starb leider die Hälfte der Gruppe durch einen übersehenen Filterausfall an einer bakteriellen Infektion. Ich stockte die Gruppe mit größeren Jungfischen auf und hoffte dass in einem Jahr die früher Produktivität wieder erreicht würde. Doch die erst 8 Monate alten Jungfische balzten nach einigen Tage bereits fleißig mit ihren älteren Verwandten. Bereits nach einigen Wochen konnte ich die ersten etwa ein Drittel kleineren Eier der Jungweibchen absammeln. Doch mit dem Wachstum der kleinen C. panda wurde der Grössenenunterschied der Eier immer geringer, bis ich nach einem halben Jahr keinen Unterschied mehr bemerkte. Auch eine Verschlechterung der Befruchtungquote oder ein Anstieg der verkrüppelten Larven konnte ich trotz der nahen Verwandtschaft einzelner Corydoras panda nicht feststellen.

08/2011: Mittlerweile sollte die aktuelle Zuchtgruppe aus der F4-Generation bestehen. Würde nur alle meine Zuchtgruppen so zuverlässig wie die Corydoras panda sein: Regelmäßig Wasserwechsel, neben Trockenfutter auch Lebend- oder Frostfutter und man kann fast jede Woche Eier an den Scheiben absammeln. Wenn es im Sommer ein paar Grad wärmer in der Becken wird, sinkt die Laichmenge, aber auch bei 28°C konnte ich schon Eier finden. Die Befruchtungsquote liegt über 90% und bei der weiteren Entwicklung gibt es auch kaum Ausfälle. Die F4 Generation wird auch immer noch so groß wie ihr Vorfahren, die in der Natur aufgewachsen sind.