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Akysis vespa

2007: Die verschiedenen Akysis-Arten werden leider nur sehr selten im Großhandel angeboten, obwohl sie relativ einfach zu halten sind. Selbst die Zucht ist im Aquarium möglich.
Ich halte Akysis vespa, die in der Natur in Bächen und kleineren Flüssen vorkommt. Dort leben sie versteckt zwischen den Steinen und kommen nur nachts zum Fressen hervor. Im Aquarium, bei 20-24°C und guter Sauerstoffversorgung, lassen sich die Akysis vespa mit roten und weißen Mückenlarven, Grindalwürmern, Cyclops und frischgeschlüpften Salinenkrebsen gut ernähren und bei ausreichender Menge auch in Laichkondition bringen. Die Weibchen werden während der Laichphase innerhalb einiger Tage kugelrund und sind dann eines Morgens wieder schlank. Die Eier werden von den Eltern gefressen. Die Körperproportionen sind auch die einzigen mir aufgefallenen Geschlechtsunterschiede. In der Natur werden die Eier zwischen groben Kies abgelaicht, die dann im Lückensystem in Sicherheit sind. Im Aquarium muß ein Laichrost benutzt werden, da sonst alle Eier den gefräßigen Eltern zum Opfer fallen. Die Aufzucht der Jungfische ist nicht ganz einfach, da sie ein sauberes, keimarmes Milieu brauchen. Als Erstfutter habe sich frischgeschlüpfte Salinies und Mikrowürmer bewährt.

Achim Werckenthin hat einen tollen Artikel (Erste Erfahrungen bei der Zucht einer Akysis-Art) in dem Aquaristik-Fachmagazin Ausgabe 180, Seite 21 geschrieben. Durch diesen Artikel wurde ich auch erst auf die Fische aufmerksam. Das ist unter anderem ein Grund warum ich alle informativen Aquaristikzeitschriften im Abonnement habe.

08/2009: Da die Art sehr stark ihrem eigenen Laich nachstellt und nur selten über einem Laichrost ablaicht, ist eine regelmäßige gezielte Vermehrung nicht einfach. Im Prinzip muß man das nächtliche Ablaichen rechtzeitig bemerken um den Laich retten zu können. Ein vorheriges Trennen der Geschlechter für einige Tage führte nach dem Zusammensetzen, trotz gutem Laichansatz und Stimulation durch kühleres Frischwasser und verstärkter Strömung, nicht zu einem Ablaichen innerhalb der nächsten zwei Tage.
Hier muß ich noch einiges ausprobieren um eine gezielte Nachzucht möglich zu machen. Als erfolgversprechend finde ich die Haltung über einer dickeren Schicht Blähton. Dort sollten die Elterntiere die starkklebenden Eier nicht so schnell finden. Die Larven muß man dann nach dem täglichen Mulmabsaugen aussortieren.
Die Aufzucht ist bei entsprechender Sorgfalt nicht unmöglich. Die Larven sind die ersten 2-3 Wochen etwas empfindlich gegen einen höheren Keimgehalt und brauchen eine gute Versorgung mit Sauerstoff, daher sollten Futterreste täglich mit viel Wasser abgesaugt werden und dann mit Frischwasser die Differenz auffüllen.