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Corydoras duplicareus

Meine ersten C. adolfoi und C. duplicareus kaufte ich mir 1996 bei der Firma Klöckner in Ludwigshafen/Oppau. Es waren direkt importierte, fast ausgewachsene Wildfangtiere, die in einem sehr guten Zustand waren und sich schnell in meiner Anlage einlebten. Nach einigen Wochen bei guter Fütterung mit Frost- und Lebendfutter, aber nur normalen Wasserwechseln, fingen beide Gruppen zu balzen und zu laichen an. Alle zwei bis vier Tage konnte ich 20 bis 40 Eier absammeln. Die Aufzucht mit der von mir bevorzugten Schälchenmethode funktionierte nur bei täglich zweimaligen Komplettwasserwechsel und Austausch des verschmutzten Schälchens gegen ein sauberes. Später als ich anstatt der Mycopurlösung, deren Zusammensetzung mittlerweile vom Hersteller geändert wurde, nur noch Erlenzapfenlösung benutzte, reichte der gewohnte tägliche Wasser- und Schälchenwechsel um die Eier ohne grössere Verluste schlüpfen zu lassen. Die weitere Aufzucht ist mit ein wenig Sorgfalt leicht und die kleinen Corydoras adolfoi und Corydoras duplicareus sollten nach 3-4 Monaten 3 cm erreicht haben. Einen Unterschied zwischen der Aufzucht der beiden Arten konnte ich nicht feststellen, obwohl einige andere Züchter davon berichteten.

Mittlerweile vermehre ich nur noch die C. duplicareus, die mir persönlich besser gefallen, in der F2. Die ersten Wildfangtiere tauschte ich im Sommer 2000 gegen Nachzuchtiere von 1998 aus. Als einziger Unterschied konnte ich feststellen, dass die NZ häufiger, aber kleinere Eimengen laichten. Genau wie die WF laichen sie über das ganze Jahr mit einer 2-3 monatigen Sommerpause, ohne dass es einer besonderen Stimulation bedarf. Im Sommer 2005 tausche ich die F1-Gruppe gegen neue Tiere aus, da die Eimenge und auch die Befruchtungquote stark nachgelassen haben. Bei einem Vereinskameraden können sie in einem gutgepflegten Rentnerbecken den Rest ihrer Tage genießen. In diesem Becken leben auch noch drei ihrer Eltern, die ich vor 10 Jahren in schon fast ausgewachsenem Zustand kaufte.

08/2009: Bis auf eine “kleine Sommerpause” konnte ich bei meinen zwei Zuchtgruppen in den letzten Jahren fast wöchendlich einige Eier absammeln. Nur seit Anfang 2008 klappte es irgendwie nicht mehr so, ich konnte im ganzen Jahr gerade mal 80 Nachzuchten abgeben. Seit März 2009 setzte ich beide Gruppen auf schmale Kost, was ich bei funktionierenden Gruppen von dauerlaichenden Corydoras ( z.B. C.duplicareus, C.panda, C.multmaculatus) normalerweise nicht tue. Vor meinem Urlaub wechselte ich etwas mehr Wasser und reinigte den Filterschwamm, prompt fingen beide Gruppen an unruhig zu werden. Sie schwammen vermehrt nach den Wasserwechseln umher und eine Gruppe laichte ein paar Eier und das trotz sehr wenig Futter in den Wochen davor. Die Weibchen bildeten die wenigen Eier im Prinzip aus ihren vorher angefressenen Reserven. Nach den Sommerferien werde ich die beiden Gruppen mal ordentlich mit Tümpelfutter und ein paar Würmern verwöhnen. Mit den ersten Regenfronten im Herbst dann noch häufiger, grössere Wasserwechsel durchführen und mit einer zusätzlichen Pumpe die Strömung verstärken. So sollten die beiden Gruppen wieder deutlich produktiver werden.

08/2011: Bei meinen Corydoras duplicareus hat sich das Simulieren einer kleinen Trockenzeit sehr bewährt. Die beiden Gruppen waren die letzten beide Jahre wesentlich produktiver und auch die Anzahl der sich nicht entwickelnden Eier sank merklich. Da ich häufig so viele Eier dieser Art hatte , brauchte ich sie bei der Aufzucht nicht mit anderen Arten zu mischen, was wiederum deutlich weniger Ausfälle während der Aufzucht brachte.
Trotzdem habe ich meist weniger Nachzuchten abzugeben als nachgefragt werden.