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Microrasbora sp. Neon

Ich habe diese Fische zum ersten Mal bei Aqua-Global auf der Stockliste entdeckt. Da ich gerne mal wieder ein paar Zwerge halten und vermehren wollte, bestellte ich mit einige. Sie kamen in einem sehr guten Zustand an und lebten sich schnell und ohne Verluste ein.
Die Endgrösse beträgt 2,5-3 cm, vielleicht werde einige noch ein paar Millimeter größer. Sie sollen aus dem Inle-See in Myamar kommen. Ich halte und züchte die muntere Art bei 300µS/cm, 22-24°C und einer KH von 3-4°. Die Geschlechter lassen sich bei gut eingewöhnten Fischen an den Körperproportionen unterscheiden. Die Weibchen sind auch ohne grösseren Laichansatz deutlich fülliger und höher.

Zum Laichen gebe ich 3 Männchen und 3 laichvolle Weibchen in ein 30er Becken, dass mit einem Laichrost oder einem anderen Laichschutz ausgestattet ist. Dazu etwas Javamoos oder Nixkraut. Durch das viele Frischwasser laichen die Fische meist in den nächsten zwei Tagen. Der ca. 0,8mm grosse Laich ist fast durchsichtig und entwickelt sich in frischem Wasser mit wenig Erlenzapfenlösung und einigen kleinen Turmdeckelschnecken meist problemlos. Nach ca. 24 bis 30 Stunden schlüpfen die 3mm grossen und leicht olivfarbenen Larven, die ganz wenig Dottersack haben, und schwimmen bei 23°C nach 3 Tagen frei. Jetzt sind sie schon fast 5mm und fressen willig Pantoffeltierchen. Ich gebe täglich ganz wenig Spirulinapulver dazu, dass die Pantoffeltierchen fressen und so kann ich es auch indirekt den Jungfischen füttern. Nach weiteren 6-8 Tagen und einer Grösse von 6mm werden die ersten frischgeschlüpften Artemianauplien gefressen. Zur weiteren Aufzucht habe ich die Jungfische in verschiedene fischfreie Garnelenbecken verteilt, wo sie verlustfrei weiter wuchsen. In diesen Becken finden sie viele Kleinstlebewesen, die von den Garnelen nicht gefressen werden und haben nach 35 Tagen schon 12-15mm errreicht. Jetzt zeigt sich auch ein rötlicher Hauch auf dem Hinterleib der Fische.
Da die Fische dauert im Gesellschaftsbecken ablaichen ist das einzige Problem bei der gezielten Nachzucht ein laichvolles Weibchen zu erwischen. Ich trenne deshalb die Geschlechter schon mal 4-6 Tage, bevor ich sie in ein Ablaichbecken setze.

Eine ähnliche Art in Verhalten und Aussehen ist Mircorasbora rubescens über die Michael Schlüter auf seiner HP berichtet.

Microrasboras rubescens

Das Bild zeigt die bisher schönste Färbung. In Zucht – und Ansatzbecken ist die Färbung schwächer.