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Pollenkörner! Ein tolles, nahezu unbekanntes Futter.

In den Anfängen meiner Garnelenzeit habe ich mir viele Gedanken über ein “optimales” Aufzuchtfutter gemacht und vieles ausprobiert. Der Renner waren eigentlich alle Mischungen. Nur die Verarbeitung, die Haltbarkeit und die Gefahr von ungleichen Ausgangsstoffen ließ mich davon abkommen. Warum die Mühe und das Risiko, wenn es mit Tabi Min und Brennnesseln genauso klappt.

Damals mischte ich unter anderem auch Pollenkörner in die diversen Futterarten. Der Grundgedanke war, dass Pollen der verschiedensten Pflanzen durch Wind und Insekten regelmäßig in Gewässer eingetragen werden und dass Pollen ein richtiges Powerfutter sind. Fragen sie mal einen “Öko” aus ihrem Bekanntenkreis, was er von den Inhaltsstoffen der Pollenkörnern hält.
Dank 123.. war ich innerhalb einiger Tage Besitzer von original Schwarzwaldalmwiesenblütenpollen (250g für 7,-€).
Ich fütterte die Pollenkörner gelegentlich meinen Garnelen, die sie begeistert fressen. Die Körner sind hart, sinken schnell ab und lösen sich schnell in kleinste Körnchen auf. Neben den Garnelen zeigten auch die kleinen Ancistrus sp. Rio Paraguay Interesse und waren nach einigen Fütterungen schnell am Platz um den “Nebel” am Boden abzusaugen. Auch die Microrasboren fressen die kleinen Körnchen gerne. Mittlerweile bekommen fast alle meine Jungfische zwei bis dreimal in Woche eine Portion Pollenkörner. Bei dem nächsten Schwung Regenbogenfische probiere ich eine Aufschwemmung, die ich tropfenweise in die Strömung gebe. Vielleicht finde ich auch Pollen die nicht von Bienen eingesammelt und mit Nektar verklebt wurden, zum Aufstreuen auf die Wasseroberfläche. Der nächste Sommer kommt bestimmt, dann werde ich mal von Blümchen zu Blümchen “fliegen” und fleißig den Pollen einsammeln.
Leider hat das Superduperzeug auch einen Nachteil: Da die Körner schnell absinken und sich dann in kleinste schwere Körnchen auflösen, die schnell und fast unerreichbar zwischen den Kies sinken, kann man sie nur über feinem Sand oder Glasboden füttern.

Wikipedia

08/2009:
Bisher konnte ich keinen pulverförmigen Pollen finden.
Die Körnchen verfüttere ich weiterhin an etliche meiner Tierarten. Besonders beliebt sind sie bei Panzerwelsen, Ancistrus, Bärblinge, Zwergregenbogenfische und Garnelen.
Auch zum Aufziehen von Artemien werde ich die Pollenkörner testen, da die meisten Pollen zwischen 30 und 50µm groß sind, können sie gut von mittleren Artemien aufgenommen werden.