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Otothyris lophophanes

Meine Otothyris lophophanes habe ich im November 2006 bei unserer Berlintour von Stefan Hetz empfohlen bekommen. (war noch nicht da, kommt nicht wieder, günstig und gesund) Da konnte ich natürlich nicht wiederstehen. Zumal sich deutlich bei den wesentlich grösseren Weibchen ein Laichansatz zeigte. Die Eingewöhnung war problemlos, die Otothyris lophophanes frassen heimlich frischgeschlüpfte Artemien und Tabi Min und versteckten sich kaum. Durch meine anderen Neuerwerbungen schaute ich nicht so häufig nach ihnen und vor zwei Wochen hatte ein Weibchen ein gerötetes Maul und Brustflossenansätze. Ich setzte die Fische sofort in ein neueingerichtetes 40er Becken mit ca. 21°C. Leider verstarb das Weibchen nach einige Tagen. Der Rest zeigte aber kein Unwohlsein und frassen restlos die angebotenen Futterarten.
Heute morgen saugte ich einigen Mulm ab und ärgerte mich über den Schneckenlaich, der an den Unterseiten der Anubiasblätter hing. Aber eine Schnecke konnte ich nicht finden. Im Mulm waren auch ein paar verpilzte Klumpen, die wie Fischeier aussahen. Tatsächlich waren die halbrunden, 3mm großen Klumpen Eier, denn in zweien zeigte sich schon ein schlupfbereiter Jungfisch. Bei genauer Durchsicht fand ich drei geschlüpfte Larven, fünf Eier kurz vor dem Schupf und ca. 10 frische Eier. Die Larven und Eier teilweise mit Blatt gab ich in eine Plastikschale mit Frischwasser, einigen kleinen Turmdeckelschnecken, etwas Erlenzapfenlösung und zehn mittleren Wasserflöhen.
Heute abend war eine Larve gestorben, aber der Rest sieht gut aus. Ich vermute, das ich die Larve beim unvorsichtigen Mulmabsaugen verletzt habe.

In den nächsten Monaten laichte die Gruppe regelmäßig zwischen
6 und 20 Eiern, von denen sich meist die Hälfte entwickelte. Ich Aufzucht der Jungfische ist nicht ganz einfach, aber bei sauberem Arbeiten gut möglich. Nach drei Monaten sind die Jungfische 2,5cm groß und ich setze sie dann zu anderen Fischen, meist Corys. Bei Temperaturen von 25°c zeigen sie kein Unwohlsein und fressen auch noch normal.
Blätter, wie Buche und Eßkastanie, werden nicht!!! angerührt. Meine Tiere ernähre ich nur mit Trockenfutter, frischgeschlüpften Artemien und gefrorenem Kleinstplankton.

Leider konnte ich die Art nicht auf Dauer vermehren. Nach einigen Monaten entwickelte sich kaum noch ein Ei und die Eltern fingen zusätzlich an die Eier zu fressen. Den verbliebenen Rest habe ich durch einen Pflegefehler, eine vergessener Wasserwechsel mit fast verstopften Filterschwamm, verloren.

Ich durchsuche die Angebotslisten aber regelmäßig nach der Art und hoffen auf einen baldigen Neuimport.