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Doryichthys deokhatoides

Ich konnte im Juli 2009 6 Stück Doryichthys deokhatoides Nachzuchten von 10 bis 11cm Grösse erwerben. Das Transportwasser hatte eine Leitfähigkeit von über 3500µS/cm, während der Eingewöhnung senkte ich diese auf 2000µS/cm. Die Nadeln frassen von Anfang an relativ zurückhaltend kleine und mittlere Artemien und Cyclops. Nur bei mittleren schwarzen Mückenlarven vergaßen sie ihre Zurückhaltung etwas und schwammen den Mückenlarven zur Wasseroberfläche entgegen. Im Vergleich zu Microphis deocata drückt sich die Nadel fast nur am Boden rum oder steht senkrecht am Filter. Nach der achtwöchigen Quarantäne werde ich den Nadeln ein paar Wasserpflanzen mit senkrechten Blättern anbieten. Ideal wäre die salzfeste Cryptocoryne ciliata oder alternativ Javafarn mit grösseren, schmalen Blättern. Ein paar kunststoffüberzogene dünne Bambusstäbe, die ich in Gruppen von 10 bis 20 Stück senkrecht im Aquarium befestige, wären schon fast ideal. Vielleicht befestige ich die Stäbe mit kleinen Edelstahlschrauben senkrecht auf einer Plexiglasplatte, die dann von den Stegen des Aquariums bis in den Bodengrund ragen. Mit Flüssigkunststoff überzogene Bambusstäbe verfärben sich nicht und faulen auch nicht. So bildet sich keine Gammelecke im Bodengrund und die Stäbe können schnell entfernt werden.
Bisher konnte ich leider noch keine Geschlechtsunterschiede erkennen. Da alle von einem Elternpaar abstammen, suche ich zum Aufbau einer Zuchtgruppe noch weitere Doryichthys deokhatoides. Über eine Nachricht, wenn Nadeln von dieser Art im Handel oder bei Privat zum Kauf stehen, würde ich mich sehr freuen.

Mitte 08/2009:
Bei den Männchen haben sich die Bauchtaschen jetzt deutlich aufgestellt und bei einem Männchen auch schon schwarz gefärbt. Ich hoffe auf eine beginnenden Balz.

09/2009:
Noch konnte ich keine Balzbeobachten, aber insgesamt haben die die Doryichthys deokhatoides kontrastreicher gefärbt. Demnächst wird ein 60er Becken frei, da kommt die Gruppe mit etwas schmalblättrigen Javafarn hinein. Vielleicht ist das 40er doch zu eng?

11/2009
Bisher ist noch nicht passiert. Konnte die letzten Wochen aber nicht so viel füttern, da ich relativ wenig an Futter fangen konnte. Da es mir aber gelang 500g lebende weiße Mückenlarven zu kaufen, sollte das Problem gelöst sein.
Nach einigen Tagen Mückenlarven satt wurde wieder gebalzt.

Artikel Amazonas 11

Im Moment sitzt die Gruppe in einem 60er mit einigen Vallisnerien und einer mittleren Anubias. Die Idee mit den Bambusstäben habe ich noch nicht probiert.
Außerdem geht die Art auch gut ohne Salzzusatz, einfach in meinem Leitungswasser mit 300µS/cm.

03/2010
leider haben sich die letzten vermeidlichen Weibchen zu Männchen entwickelt. So hoffe ich darauf im Handel Weibchen zu bekommen

05/2010
Drei der Männer-WG sind innerhalb einiger Tage ohne besondere Zeichen verstorben. Der Rest ist munter.

24.06.2011
Am Freitag brachte mir Holger dann “Dörte”, die sich in den nächsten Stunden gut eingewöhnte, schon nach wenigen Minuten fraß und gleich fleißig angebaggert wurde.

Samstag beobachtet ich fast dauernd Balzaktivitäten, aber so richtig los geht es noch nicht. Beide Geschlechter färben sich seitlich weinrot und am Bauch schiefergrau, dazu zeigen sich 7-8 dunkle Quadrate mit goldenen Zwischenräumen seitlich oben am Rücken. Leider kann ich keine guten Fotos davon machen.

Ich reiche bestes Futter (kleine rote Wasserflöhe, einige Cyclops und schwarze Mückenlarven) und mache täglich wegen dem Umsetzen und dem frischen Becken kleine Wasserwechsel.

Gestern und heute mußte ich Dörte suchen, zuerst auf dem Boden, da zöllersche Nadel Springer sind ;-)

Gefunden habe ich Dörte auf der Innenseite der Wurzel, aber ein paar tragende Cyclops lockten sie heraus. Drei g….. Männchen, alle zwei Tage Wasserwechsel, Futter in Wolken und zwei wasserflohfangende Ancistrus sind ihr wohl zuviel gewesen. Daran muß sie sich gewöhnen, ist ja hier nicht zur Kur.

04.07.2011
Dörte war heute morgen fleißig am balzen, dazu gehört auch “Kopfnicken nach oben” im Sekundentakt. Sie schwamm auch zum ersten Mal gezielt ein Männchen an und krümmte sich wie ein Fahrradlenker (waagerecht mit vier Kurven) Nach zwei Stunden war’s dann aber vorbei. Dörte wurde bleich und verzog sich in die Anubias. Obwohl Dörte in einem guten Ernährungszustand angekommen ist, hat sie sich in den paar Tage einen ordentlichen Ranzen angefressen.

Was ist das wichtigste beim “Fischemachen”?

Geduld, Geduld, Geduld und ein paar Beziehungen

05.07.2011
Es tut sich was: Dörte wird immer dicker, hat jetzt schon einen kleinen Knick im Bereich des Afters und aus dem kleinen Legeröhrenfitzel wird langsam eine richtige Legeröhre

Außerdem habe ich sie heute zum ersten Mal an der deckungslosen Wasseroberfläche auf Futter lauern gesehen.

09.07.2011
So jetzt ist Schluß mit lustig…die Hälfte der Deko und zwei Männchen habe ich eben rausgenommen. Dazu ein grosser Wasserwechsel und eine Ladung kleiner schwarzer Mückenlarven. Jetzt ist es vorbei mit Verstecken im Kraut und den Männern beim Prahlen zusehen…bitte…Butter, ääh Eier an de Fisch..aber flott.

10.07.2011
Mein Plan scheint aufzugehen: D1 ist dauernd hinter Dörte her und balzt sie intensiv an. Anscheinend ist er schon einen Schritt weiter, da er zeitweise sehr intensiv gefärbt ist und dabei sein Schwanz ganz bleich wird. Vielleicht reicht die Farbe nicht für den ganzen Körper :-) Ist natürlich Quatsch, aber so rückt er seine tolle Bauchtasche ins richtige Licht.

Dörte versteckt sich auch kaum noch und ihr Bauch kann eigentlich nicht mehr dicker werden

11.07.2011
Jepp, wir sind schwanger!!! Dörte hat D1 die ganze Spalte zugekleistert. Sind zwischen 30 und 35 Eier. Bisher schauen sie gut aus. Vater und Mutter sind wohlauf und vertilgen gerade eine extra Portion kleiner Wasserflöhe und schwarzer Mückenlarven.

Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert

Beweisbilder versuche ich zu zeigen, verspreche aber nix

Dörte ist nicht wesentlich schlanker geworden, deshalb habe ich heute abend noch D2 dazu gesetzt. Bin echt gespannt ob da noch was geht.

12.07.2011
Heute morgen waren zwei Eier mitten in der Spalte etwas milchig und haben sich im Laufe des Tages ganz weiß gefärbt. Da bei den wenigen anderen Fälle (Microphis deocata), bei denen sich Eier nicht weiter entwickelten, meist weitere Eier abstarben und/oder verpilzten, habe ich mich zur Operation entschlossen. Dazu habe ich D1 mit einem feinen, schwarzen 30cm Kescher gefangen, mit dem Kescher in eine flache Schale gelegt, den Netzbeutel so geöffnet das fast nur die Bauchspalte frei gelegen hat und mit einer kleinen spitzen Pinzette die zwei Eier raus gezupft. Die Eier ließen sich ohne Probleme entfernen. Ich hatte befürchtet, dass sie wie bei Harnischwelsgelegen untereinander verklebt sind. Dann noch ein grosser Wasserwechsel. Ich bin sehr gespannt, ob ich das Gelege retten konnte.

Mehr gibt unsere Familienkamera nicht her, dazu noch viele Partikel von der Filterreinung am Mittag

Leider war am Abend noch ein weiteres Ei abgestorben. Konnte es schnell und problemlos entfernen

13.07.2011
Heute morgen waren keine weiteren Eier abgestorben, aber ein einzelnes gutes Ei lag auf dem Boden. Ich vermute, dass sich das Ei entwickelt und habe es in Frischwasser mit Methylenblau gegeben. Den Nadeln geht es gut: Sie fressen und balzen.

14.07.2011
Keine weiteren Ausfälle, alle fressen gut und es wird auch fleißig geschmust. Die Eier, mindestens 22 Stück, sind jetzt halb orange, halb beige. Ich hoffe, dass da ein Zeichen für eine weitere Entwicklung ist.

15.07.2011
Sieht doch nicht so gut aus. D1 verliert Eier, ob nur abgestorbene oder gute, die dann absterben, weiß ich nicht. Ich konnte heute sechs abgestorbene Eier im Mulm finden und er trägt nur noch ca. 10 Eier. Ich habe mal aufgesalzen, die Leitfähigkeit messe ich später.

16.07.2011
Da waren’s nur noch zwei. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass sich die Eier nicht weiter entwickeln. Nach fünf Tagen sollte sich mehr als eine kleine helle Fläche an dem Eier gebildet haben. Wenn alle Eier weg sind werde ich D1 rausnehmen. Vielleicht ist er steril? Die Leitfähigkeit beträgt um die 2000µS/cm und hat das Verhalten der Nadeln nicht beeinträchtigt

25.07.2011
Seit einer Woche sitzt D1 alleine bei Dörte. Es wird fleißig gebalzt, auch mit bleichen Schwänzen, aber zum Ablaichen ist es noch nicht gekommen. Dörte wird immer runder und bekommt am After einen kleinen Knick. 150 schwarze Mückenlarven plus ein paar Wasserflöhe werden täglich verputzt. Die nächsten Tage sollte es losgehen.

27.07.2011
Dörte hat D1 die Bauchtasche wieder mit einem “Fullhouse” zugekleistert. Vielleicht vorne etwas viel und deshalb hinten ein wenig Platz. D1 läßt mir keine Chance zum Knipsen und auch nicht zum Zählen. Sollten aber etwas mehr am 30 Stück sein.

30.07.2011
Bisher sind zwei Eier weiß geworden, der Rest sieht aber gut aus. Naja, die nächsten Tage werden es zeigen.

01.08.2011
Leider entwickeln sich die Eier wieder nicht weiter, bis auf die helle Fläche sieht man keine Veränderung. D1 verliert die Eier nach und nach. Ich werde D1 rausfangen, Dörte mal eine Woche auf Urlaub schicken. Dann dürfen sich D2 und D3 versuchen.

06.08.2011
Vorgestern habe ich D1 rausgenommen und D2 und D3 zu Dörte gesetzt. Heute stand D1 hungrig an der Scheibe seines Exils und schaute mich vorwurfsvoll an. Er zeigt mir seine Bauchtasche mit 6 Eier, die sich entwickeln!!! Ich glaube ich muß meine Brille öfter putzen.
Dörte und Co. sind schon bei der Balzphase “Bleichschwanz” angelangt. 4-5 Tage Mast und Dörte sollte wieder laichreif sein.

10.08.2011
Heute morgen waren vier Jungnadeln unterwegs, D1 trägt noch mindestens ein Ei. Außerdem haben sich die Kleinen Artemia und Pantoffels zumindest angeschaut. D2 und D3 baggern fleißigst an Dörte, die ziert sich aber noch und frißt unglaubliche Mengen. Solangsam gehen mir die schwarzen Mückenlarven aus.

12.08.2011
6 Jungnadeln schwimmen rum und fressen schon gelegentlich Artemien. Morgens konnte ich einige Zeit zusehen, wie Dörte, D2 und D3 balzte, da ging es ganz schön zu Sache: Schieben, drücken, vorwärts, rückwärts, krümmen, strecken… da müßt mal ein Profi einen Film von machen. Die eigentlich Laichübergabe habe ich verpaßt, als ich mit Holger telefonierte. D2 hat seine Spalte voll. Die Eier waren sehr klein und sind noch etwas gequollen. Aus dem Gefühl aber kleiner als bei den ersten beiden Laichgängen, könnten deshalb einige Eier mehr sein, vielleicht 38 bis 40 Stück

13.08.2011
Alle Jungnadeln fressen gut Artemien, sie schwimmen sie auch geziel über mehrere Zentimeter an. Die Pantoffels werden auch gefressen, was die weißen Bäuche der kleineren Nadeln deutlich zeigen. Größe zwischen 19 und 21 mm.
D2 hat 2 gute Eier verloren, die am Ende der Spalte nicht so ganz ordentlich in Reihe saßen.

16.08.2011
D2 trägt mindestens noch 20 Eier, wo der Rest geblieben ist? Keine Ahnung. An weißen Eier habe ich nur 2 Stück gesehen. Die noch vorhandenen Eier scheinen sich aber zu entwickeln. In 3-4 Tagen sollte man die Augen erkennen.

19.08.2011
D2 trägt 12 Eier, die sich anscheinend gut entwickeln. Wo die anderen Eier abgeblieben sind, konnte ich nicht feststellen.
Die Jungnadeln von ersten Wurf sind jetzt schon fast 3 cm groß, schwimmen frei umher und gezielt den Artemien nach.

22.08.2011
Beim Wasserwechsel gab es eine Frühgeburt, 3-4 Tage zu früh dran, aber fit. Der Rest der Eier sieht gut aus.
Der erste Wurf kratzt jetzt schon an den 4 Zentimeter und das bei nur 2 Fütterungen pro Tag. Ich muß mal Feinfutter tümpeln gehen, damit sie den ganzen Tag was zu picken finden

25.08.2011
Die letzten Zwei sind geschlüpft, so dass der Wurf jetzt aus 10 Stück besteht. Die Letzten hatten noch einen kleinen Dottersack, sodass ich heute mal anfange Pantoffels und wenige Artemien zu füttern.
Leider konnte ich kein geeignetes Feinfutter für der ersten Wurf auftreiben. Da bleibe ich aber dran.
Dörte, D2 und D3 fühlen sich die letzten Tage nicht so ganz wohl: Sie fressen weniger, Dörte versteckt sich und es wird auch kaum noch gebalzt, obwohl Dörte füllig ist und auch schon den kleinen Knick am After zeigt. Wegen der Wärme habe ich das Wasserwechselintervall von 6 auf 3 Tage verkürzt. Heute reinige ich noch den Filter. Meine erste Vermutung, dass das Wasser zu warm sein könnte, hat sich nach der Messung von 24,4°C nicht bestätigt.

27.08.2011
Heute morgen konnte ich die Balz mit Übergabe der Eier beobachten. Anfänglich versuchten D2 und D3 sich vorzudrängen, aber nach einiger Zeit hatte Dörte D3 ausgewählt. D2 wurde ganz blass und regelmäßig von beiden zurechtgewiesen, so dass er schämend abdackelte. Dörte und D3 kamen dann nach 4-5 Proben zur Sache und die Spalte ist von vorne bis hinten voll. Wobei Dörte den aktiveren Part hatte. Danach traute sich D2 wieder dazu und “schmuste” ein wenig mit.

28.08.2011
Alle Nadeln vom letzten Wurf fressen gierig Artemien. Die Art scheint wirklich pflegeleicht zu sein, bei Microphis deocata hatte ich beim Anfüttern immer einige Verluste, besonders wenn sie etwas zu früh geschlüpft sind.

02.09.2011
Das mit D3 war eine Nullnummer. Innerhalb 3 Tagen hatte er alle Eier verloren. Im Vergleich zu D2 und D1 ist er nicht so hoch und deshalb haben die Eier mehr heraus geschaut. Bis Dörte wieder so weit ist, will ich ein spezielles Becken kleben. 50×40×30cm mit einer Trennscheibe, wo ich das tragende Männchen in ein etwas kleineres Abteil mit dem selben Wasser setzen kann und dort auch die Jungnadeln anfüttern kann. Den zwei ersten Würfe geht es prima. Der erste Wurf wächst nicht mehr so rasent schnell, geht jetzt mit etwas über 4 cm mehr in die Breite.

06.09.2011
Heute konnte ich den zweiten Wurf mal intensiv beim Fressen beobachten. Fazit: Eine Doryichthy deokhatoides von 3,5 cm frißt nach einer Pause von 10 Stunden 104 Artemien in 15 Minuten. So viel Zeit möchte ich häufiger haben :-)
Dörte wird wieder kastig. D1 und D2 sind fleißig am Baggern. Morgen spätestens übermorgen sollte es losgehen.

10.09.2011
Seit vier Tagen füttere ich gekaufte weiße Mückenlarven, natürlich, weil es ein “neues” Futter ist, nur in geringen Mengen. Die Mückenlarven werden sehr gerne gefressen, trotzdem sind die Doryichthys deokhatoides verstimmt. Bei einem neuen Futter gibt oft “Verdauungsprobleme”, vor allem, wenn vorher recht einseitig gefüttert wurde. Gestern konnte ich die Gruppe aber wieder balzen sehen.
Der erste Wurf hat jetzt die 5 cm geschafft, manchmal kommt es mir vor als würden die Nadeln nachts auf eine Streckbank gespannt. Fast jede gefressene Artemie gibt ne
Beule am Bauch, so dünn sind sie. Kleinste Wasserflöhe, was durchs 300µm Sieb geht, werden auch gefressen, rutschen aber viele schlechter als die weichen Artemien.

11.09.2011
D1 trägt wieder mal ein “Fullhouse”. Warum kann Dörte nicht mal teilen?
Beim ersten Wurf, 5 bis 6 cm, habe ich es ein paar Tage mit dem Futter übertrieben, die Nadeln wurden ganz dunkel und träge, aber drei grosse Wasserwechsel und das Problem ist beseitigt

13.09.2011
Bei D1 fehlen ca. 6 Eier, der Rest sieht aber gut aus. Noch mache ich mir nicht all zu viele Hoffnung, dass von den 30 Eiern mal 20 Junge schlüpfen. Morgen bekommt Dörte die ersten “selbschtgemachte” Artemien der Saison.

15.09.2011
Leider trägt D1 nur noch ein paar Eier, alle anderen sind entweder weiß aber auch gutgefärbt abgefallen. Meine einzige Hoffnung setze ich auf folgende Methode: D1 bleibt jetzt allein bei Dörte, damit er ohne Pause tragen kann, nur während der “Tragphase” wird er separiert, vielleicht verliert er die Eier auch durch Atacken von D2 oder Dörte. Dafür klebe ich ein Aquarium von 50×40×30 in zwei ungleichgrosse Abteile (30×40×30 und 20×40×30) mit Verbindung zueinander. In dem kleineren Abteil will ich die Jungen auch einige Zeit heranziehen.
Damit ich nicht nur Jungnadeln von D1 habe, werde ich nach 4-5 Laichgängen D2 gegen D1 tauschen. Da muß Dörte ganz schön ranklotzen.

21.09.2011
Bei D1 gab es heute eine Frühgeburt und noch zwei Eier sind zu sehen.

D. deokhatoides


D. deokhatoides


D. deokhatoides


D. deokhatoides

27.09.2011
Das Frühchen ist verschwunden und aus den zwei letzten Eier sind am 23.09. zwei etwas frühgeschlüpfte Jungnadeln geworden. Die Zwei habe ich bei einen Wurf Sturisoma aureum gesetzt und schon einmal aus dem täglich abgesaugten Mulm rausfischen. Trotz Extremfütterung wegen der verfressenen Sturisoma, geht es den Nadeln richtig gut.
D1 ist seit dem 25.09. wieder voll belegt. Entweder sind die Eier kleiner oder er kann wegen der besseren Fütterung die Bauchtasche fast schließen. Trotzdem sind heute drei Eier weiß geworden. Ich werde täglich 30% Wasserwechseln und lasse sonst alles wie gehabt.
Abends habe ich es dann noch zum Tümpeln an die “Feinfutterweiher” geschafft, was ich schon seit zwei Wochen machen wollte, und meine Jungnadeln konnte ich mit feinsten Wasserflöhen, Cyclops und Rädertierchen verwöhnen. Nach einer halben Stunde picken konnte man das Bäuchlein sehen.

03.10.2011
D1 hat seit dem 28.09.2011 keine Eier mehr. Zuerst sah es richtig gut aus, aber dann innerhalb einem Tag alle weiß geworden und abgeworfen. Das Weibchen belästig D1 nicht.
Jetzt sehe ich nur noch eine Chance: 5 Watt UV-Lampe, Behandlung mit Flubenol und Panacur, wöchendlich wird der Filter gereinigt und alle drei Tage 50% Wasser gewechselt. Mehr Pflege geht im Prinzip nicht. An Futter gibt es hauptsächlich frischgefütterte weiße Mückenlarven und grössere Artemien, dazu noch vereinzelte schwarze Mückenlarven, Cyclops und kleine Wasserflöhe.
Durch die UV-Lampe hat sich die Wassertemperatur von 23,7 auf 26,5°C erhöht. Den Nadeln scheint es nicht auszumachen: fressen wie normal und keine schnellere Atmung.

16.10.2011
Durch die Herbstferien meiner drei Kinder konnte ich mich nicht so viel um die Fische kümmern. D1 trägt seit dem 08.10. und heute konnte ich ca. 20 Eier schon mit Augen zählen. Anscheinend bringt die UV-Lampe etwas. Die nächsten Tage werden es zeigen.
D2 und D3 sind letzte Woche beide in einer Nacht gestorben. Einzig ein paar Cyclops aus einer neuen Futterquelle könnten dran schuld sein, obwohl die Enneacampus ansorgii im gleichen Becken kein Unwohlsein zeigten und die NZ von Doryichthys deokhatoides das Futter auch problemlos frassen.

24.10.2011
In der Freitagnacht, 21.10.2011, sind 21 Jungnadeln geschlüpft, außerdem konnte ich zwei Tote absaugen. Heute fressen sie schon die ersten Artemien. Endlich ist der Knoten geplatzt und so kann es weiter gehen.
D1 trägt seit heute wieder ein “Fullhouse”.
Der erste Wurf mißt jetzt knapp 8 cm, der zweite etwas über 6 cm.

04.11.2011
Seit heute sind es wieder 12 Jungnadeln mehr und D1 ist wieder fleißig am baggern

März 2012:
D1 und Dörte leben noch und laichen je nach Futtermenge regelmäßig. Die Aufzucht ist fast schon zur Routine geworden. Nach meinen Erfahrungen sollte D1 als ich Ihn Mitte 2009 erworben habe, ca. 6 Monate alt gewesen sein, d.h. er ist jetzt über drei Jahre alt und sieht immer noch gut aus.
Nach drei Jahren Pflege ist Doryichthys deokhatoides neben Enneacampus ansorgii die am einfachsten zu pflegende Nadel gewesen, die ich bisher hatte.

Mai 2012:
Aus den ersten Nachzuchten habe ich eine schöne neue Gruppe gebildet. 4 Männchen und 3 Weibchen die regelmäßig laichen, das Eier kleben und austragen, müssen sie aber noch lernen.