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Oryzias mekongensis

08/2009: Die Art tauchte Ende 2008 auf den Stocklisten verschiedener Großhändler auf. Da sie nicht so groß werden sollte, erwarb ich bei dem nächsten Besuch im Kölle-Zoo 10 Stück. Zu Hause bezogen sie ein 40er Quarantänebecken mit einem Schwammfilter und einer dünnen Schicht feinem Sand. Die 2-3cm grossen Fische zeigten neben dem Silberglanz keine besondere Färbung, nur einzelne hatten etwas Rot in ihrer Schwanzflosse. Als Futter wurden wenige Salinies, Cyclops und Springschwänze gefressen. Keiner der Neuzugänge kränkelte und nach ein paar Wochen zeigten verschiedene an dem oberen und unteren Rand ihrer Schwanzflosse einen leuchtend roten Strich. Dazu folgte nach einiger Zeit noch ein schwarzer Rand. Männchen wie Weibchen zeigten diese Färbung, wobei sie bei den Männchen kräftiger ist. Die Männchen zeigen gerade während der Balz noch rußige After- und Bauchflossen. Mit 3cm scheint die Art ausgewachsen zu sein.
Beim Reinigen des Filters konnte ich einige Eier am Filterschwamm entdecken. In einer Schale mit sauberem Wasser und etwas Erlenzapfenlösung entwickelten sich fast die Hälfte der Eier, aus denen nach 12 Tage die ersten Larven schlüpften. Nach einem Tag wurden kleine Salinies gefressen. Die weitere Aufzucht mit feinem Lebend- und Trockenfutter ist nicht schwierig, trotzdem dauert es fast vier Monate bis die Nachzuchten auf knapp 2cm abgewachsen sind. Bei der gemeinsamen Aufzucht mit Psudomugil furcatus verschwinden die meisten Oryzias mekongensis mit der Zeit. Eine kombinierte Aufzucht mit kleinen Panzerwelsen oder Barbus jae gelingt dagegen fast ohne Verluste.
Für Nano- oder Garnelenbecken ist eine kleine Gruppe sehr gut geeignet.

Oryzias mekongensis

Oryzias mekongensis