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Xiphophorus clemenciae

2002 konnte im Kölle Zoo Ludwigshafen einige Nachzuchten der Art bewundern: Hellblau schimmern, kleines, deutlich gefärbtes Schwert und rote, waagerechte Streifen, dazu für einen Schwertträger mit max 6 cm kleinbleibend und recht friedlich. Leider soll die Art recht schwierig in der Vermehrung und dauerhaften Nachzucht sein.

Leider habe ich selbst kein Bild von meinen Fischen. Das folgende kommt meinen Fischen recht nah, nur die roten Linien sind weniger deutlich: Bild

2002 erwarb ich 4 ausgewachsene Paare, die ich in ein gut bepflanztes 100×40×40cm Becken setzte. Die Xiphophrus clemenciae lebten sich schnell ein und zeigten auch ihre tollen Farben. Das Verhalten der Männchen untereinander war etwas ruppig, aber Schäden konnte ich am Anfang keine erkennen. Später gab es gelegentlich Flossenschäden und das kleinsten Männchen drückten sich zeitweise in geschützten Winkeln herum. Ich hoffte, dass in dem Pflanzendickicht genug Jungfische heranwachsen um einen neue Zuchtgruppe aufzubauen. Innerhalb 10 Wochen waren aber gerade mal 6 Jungfische aufgetaucht. Deshalb setzte ich hochträchtige Weibchen, die schon ein wenig “eckig” wurden, in kleine dichtbepflanze Becken, wo sie ihre Jungen in Ruhe gebären konnten. So konnte ich innerhalb kurzer Zeit fast 100 kleine Xiphophrus Clemenciae aufziehen und mir neue Zuchtgruppen zusammen stellen. Hierbei stellte ich fest, dass die Nachzuchtmännchen nicht ganz so friedlich waren wie ihr Väter. Kleine Gruppen mit 2-3 Männchen funktionierten nur bei sehr dichter Bepflanzung. Wobei die Männchen sich bei der Aufzucht in dicht besetzen Becken kaum behelligten. Die “kleinste funktionierende Einheit” besteht aus 4 möglichst gleichgrossen Männchen und zwei Weibchen. Bei weniger Männchen bleib nur ein Tyran übrig der, aus Langeweile seine Weibchen dauernd belästigt. Besser sind 5-6 Paare in einem gut strukturiert bepflanzten Becken.
Als Futter reicht Flockenfutter, wobei Mückenlarven und Wasserflöhe gerne gefressen werden und die Fische vitaler und langlebiger werden.

08/2011: Nach einigen Jahren Abstinenz konnte ich wieder eine Gruppe Xiphophorus clemenciae erwerben. Die ersten Nachzuchten schwimmen schon wieder :-)