Home

News

Kontakt

Zierfische

Garnelen und Krebse

Futtertiere

Stockliste

Futterpreisliste

Versandhinweise

Zucht und Pflege der Tiere

Tipps und Tricks

Bilder Fischkeller

Linksammlung

Literaturliste

Gute Geschäfte, Züchter und Börsen

Epilog

Historie

Impressum

Suche

Gästebuch

Sturisoma festivum

08/2011: Die Art habe ich schon mehrmals seit 1998 für einige Monate gezielt gezüchtet. Eiablage, -entwicklung, Schlupf und die Zeit bis der Dottersack aufgebraucht ist, verläuft ohne Verluste, da das Männchen die Eier besser umsorgt als es ein Aquarianer kann. Auch das Anfüttern verläuft in der Regel noch problemlos, die Jungfische fressen feinstes Trockenfutter und frischgeschlüpfte Artemien, wenn die Futterpartikel ihr Maul berühren, suchen aber zumindest am Anfang nicht gezielt nach Nahrung. Das heißt dass, die Jungfische im Futter “stehen” müssen, was wiederum schnell zu verkeimten Wasser führt. Am günstigsten ist es die Jungfische in einem Gerd-Kasten im Elternbecken eine gewisse Zeit, 3 bis 6 Wochen, zu hältern. Dort finden sie viel Futter auf kleinem Raum und die guten Wasserwerte wie in einem grossen Aquarium. Tägliche (Pflicht)Arbeiten: Mulm absaugen, Filter und Ablauf reinigen und die Glasflächen von der sich schnell bildenden Schicht befreien, sonst wird es un vermeidbar zu Verlusten kommen.
Andere Aquarianer gehen andere Wege: So wird als Erstfutter überbrühter Spinat oder Löwenzahn an einem Ausströmer befestigt. Die Jungfische fressen von dem sich zersetzenden Blättern.
Oder sie lassen die Jungfische bei den Eltern und füttern dort mehr, ihre Theorie besagt, dass sich die Jungfische von den Resten der Eltern ernähren und auch dort die wichtige Darmbakterien finden.
Ich bevorzuge die gezielte Aufzucht in kleinen Aquarien oder im Gerd-Kasten.
Mai 2011 bekam ich von einem Freund ein Paar Sturisoma festivum zurück, das er 2000 bei mir gekauft hatte. Dieses Paar laicht seit Jahren alle 2-3 Wochen zwischen 20 und 60 Eier und stellte dies auch bei mir in der Anlage nicht ein. Die ersten Würfe versuchte ich im Elternbecken aufzuziehen, doch fast alle Jungfische verschwanden mit der Zeit, nur vielleicht ein Prozent wurde grösser als 4cm und ab dieser Grösse konnten sie ohne Verluste weiterwachsen.
Erste Versuche im Gerd-Kasten oder kleiner Aquarien verliefen nicht wie gewünscht, da ich nicht immer Zeit (Schulferien, Einschulung) hatte um 3-4 mal täglich zu füttern und davor den Mulm zu entfernen. Mittlerweile habe ich mehr Zeit und konnte die letzten drei Würfen bisher fast verlustfrei aufziehen.
Jungfische die ihre Rückenflossen nicht aufstellen sind in der Regel unterernährt oder durch Keime geschädigt und werden fast immer in den nächsten Tagen sterben.
Der Aufzuchterfolg ist in der Regel entweder top oder hop(s).

weitere Informationen zur Aufzucht

Artbestimmung bei Sturisoma sp.