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Ancistrus sp Rio Ucayali

2007: Ich konnte 2 erwachsene, (gebrauchte) Paare erwerben. Die Männchen waren 13 bis 15 cm groß und die Weibchen 11 bis 12 cm. Schon nach ein paar Wochen bewachte das grösste Männchen zwei Gelege, zusammen ca. 150 Eier, in seiner Tonröhre. Die Larven schlüpften wegen der intensiven Pflege des Vaters fast verlustfrei und nach Aufbrauchen ihres Dottersacks schüttelte ich die Jungfische in einen Gerd-Kasten. Gefressen wurde feines Trockenfutter und frischgeschlüpfte Artemien, aber so richtig wachsen wollten die Larven nicht. Nach drei Wochen waren gerade noch 20 Vorwüchser übrig, die sich aber weiterhin gut entwickelten. So versemmelte ich noch zwei Gelege mit 80 bis 100 Eiern bis ich daarauf kam, dass die Jungen richtig viel Futter brauchen, heißt 3-4 mal täglich: Artemien, Tabi Min und feines Granulat bis zu Abwinken. Vorher aber muß der Gerd-Kasten blitzsauber sein. Dann wachsen die kleinen Ancistrus mit einer Geschwindigkeit, wie keine andere mir bekannte Ancistrus-Art. Nach 4 Wochen waren die Kleinen schon 3 cm groß und es gab weniger als 10% Verlust. Dann wuchsen sie langsamer, aber immer noch deutlich schneller als z.B. Ancistrus sp. Rio Paraguay.

Portät:
Diese Ancistrus-Art ist sehr robust und vermehrungsfreudig. Gelege von fast 200 Jungfischen bei einem Wurf sind möglich. Bis zu einer Größe von 8-10 cm zeigt sie ein schönes rotbraunes Muster mit vielen kleinen weißen Punkten, zusätzlich sind die Brustflossenränder intensiver gefärbt

Größe Männchen: 13-16 cm
Größe Weibchen: 12-14 cm
erreichbares Alter: mindestens 10 Jahre
dGH 2-15°
dKH 1-8°
ph-Wert 6-8
Temperatur 22-30°C

Beckeneinrichtung:
Wichtig sind einige weiche Wurzeln, kein Mopani- oder Savannenholz, Pflanzen werden bei ausreichender Ernährung kaum zerstört, wobei große Echinodorusblätter mit der Zeit schon Schäden nehmen können.

Ernährung:
Trockenfutter als Tabletten oder Flocken; verschiedene Frostfutterarten; regelmäßig geringe Mengen an Grünfutter: Gurke, Paprika, Spinat, Mangold, Brennnesseln

Pflegemaßnahmen:
14-tägig 30-50% Wasser wechseln und für ausreichende, sichere Wasserbewegung sorgen

Beifische:
Diese Art sollte sich in jedem Gesellschaftsbecken behaupten können