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Leliella sp. roter Hexenwels

Ich züchte die Hybriden zwischen Hemiloricaria lanceolata und Leliella sp., die man üblicherweise im Handel bekommt, seit 1997. Das Laichen lief bei abwechselungsreicher Ernährung und guter Wasserhygiene fast von selbst und mit der entsprechenden Sorgfalt bei der Jungenaufzucht, konnten diese mit sehr geringen Verlusten, groß gezogen werden. Die Gelegegrössen schwankten zwischen 30 Eiern bei jungen Weibchen und fast 100 bei großen Weibchen.

Trotz meiner intensiven Suche nach reinen Tieren, konnte ich erst Anfang 2004 im Kölle Ludwigshafen Roten Hexenwelse finden, von denen ich glaubte, dass sie ohne Vermischung von H. lanceolata waren. Das erste Indiz dafür war, dass alle ca. 80 Hexenwelse im Händleraquarium gleich gemustert waren und nur geringe Farbunterschiede bei einzelnen Fischen zu sehen waren. Kein Fisch hatte eine H. lanceolata ähnliche Musterung. Als ich nach der Herkunft der Hexenwelse fragte, sagte man mir, dass sie von einem grossen Apistogrammazüchter aus dem Osten Deutschland wären. Genaueres konnte ich nicht erfahren.
Mittlerweise züchte ich die Hexenwelse in der F2 und hatte noch kein Tier mit einer Farbabweichung bei den Jungfischen. Auch sind die Elterntier bei weitem nicht so laichfreudig und die Gelegegrösse wesentlich kleiner. Bei der Aufzucht der Jungen konnte ich keine grösseren Unterschiede feststellen. Die besten Aufzuchterfolge hatte ich in 10l fassenden Einhängebecken mit einem Sprudelstein und einer kleinen Wurzel, das im Elternbecken an einer Seite befestigt wurde. Fünf Tage nach dem Ablaichen setze ich das brütende Männchen mit seiner Röhre in den Einhängekasten. Wenn die Jungen geschlüpft sind, entferne ich das Männchen mit seiner Röhre und setze zu den Larven einige Turmdeckelschnecken. Drei bis vier Tage nach dem Schlupf reiche ich einige frischgeschlüpfte Salinenkrebse und beobachte, ob sie von den Larven angenommen werden. Leider suchen sie nicht aktiv nach Nahrung und fressen nur Futter, das ihr Maul mit den Barteln berührt. Deshalb muß relativ viel gefüttert und dementsprechend oft auch die Futterreste entfernt werden. Die ersten zwei Wochen gebe ich nur Salinies und danach zusätzlich noch mein Aquakulturfutter und zerriebene Tabi Min. Die Jungen wachsen langsam und sollten erst mit einer Grösse von mindestens 70mm abgeben werden, wofür sie meist ein halbes Jahr brauchen. Die wesentlich kleineren Hexenwelsnachzuchten aus dem Handel sind meist Todeskanidaten, weil sie noch nicht genügend Reseven aufbauen konnten und beim Händler selten ausreichend ernährt werden.

Leliella dotter 1

Leliella dotter 2

Leliella dotter
Nach 12 Tagen bei 23°C geschlüpft

Leliella 5cm braun
Leliella sp. Roter Hexenwels Farbunterschiede von leicht bräunlich

Leliella 5cm rot
bis schön rot. Gleiches Alter, gleiche Elterntiere, gleiches Aquarium.


Leliella sp. roter Hexenwels 5-6cm 4-5Monate