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Corydoras diphyes

Im März 2004 bekam ich von Hans-Georg Evers 10 halbwüchsige Corydoras diphyes mit der Bemerkung: “Erhalte diese seltene Art, die kommen so schnell nicht wieder rein”. Ich habe sie seit dem auch nur ein einziges Mal auf einer Stockliste gesehen: bei Glaser unter den News.
Die Vermehrung gelingt mit der Wechselmethode problemlos und die Aufzucht der Jungfische ist mit etwas Sorgfalt auch einfach. Erst im Juni 2005 hatte ich die ersten Ausfälle unter den Jungfischen zu beklagen. Die Ursache war eine Wassertemperatur von über 26°C. Die Jungen frassen wenig und schwammen kaum noch umher. Mit Senkung der Wassertemperatur unter 24°C fühlten sich die Kleinen wieder wohl und es gab keine weiteren Ausfälle mehr. Bei den Alttieren hatte ich aufgrund der höheren Temperatur keine Ausfälle, doch sind sie unter 25°C schwimmfreudiger und fressen mehr.
Mir gefällt diese Art besonders wegen ihrer geringen Endgrösse (max. 45mm) und ihrer variabelen Zeichnung. Für kleine nicht zu warme Aquarien ist Corydoras diphyes sehr zu empfehlen.


Corydoras diphyes Weibchen 45 mm 2 Jahre


Corydoras diphyes Männchen 42 mm 2 Jahre


Corydoras diphyes Weibchen 43 und 45 mm 2 Jahre


Corydoras diphyes Weibchen 45 mm 2 Jahre

Corydoras diphyes (Photo: Frank Schäfer, Text: Izaak den Daas) 09.08.2005
Dieser Panzerwels ist in Deutschland hin und wieder verfügbar und wurde kürzlich durch Axelrot und Kullander (2003) beschrieben. C. diphyes stammt aus dem Einzug des Rio Monday, einem rechtsseitigen Zufluss des Rio Parana in Paraguay. Die Art wurde in der Aquaristik lange für Corydoras flaveolus aus dem brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo gehalten. Es handelt sich bei Corydoras diphyes um eine in der Färbung recht variable und relativ leicht nachzüchtbare Art, die sehr gut geeignet ist für das bepflanzte Gesellschaftsaquarium. In ihrem natürlichen Habitat leben diese Panzerwelse zusammen mit Otocinclus mimulus in großen Schwärmen, wobei die Zeichnung von Otocinclus mimulus der von Corydoras diphyes ähnelt. Auf diese Weise versuchen die Otocinclus sich vor ihren Feinden zu schützen, im vorliegenden Fall hauptsächlich vor Crenicichla lepidota. Man nennt dieses Phänomen Mimicry.