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Microphis deocata

Das Hauptproblem ist die dauerhafte Versorgung mit Lebendfutter der passenden Größe. Von den Wasserwerten und der weiteren Pflege sind die Microphis deocata nicht so anspruchsvoll.

Zusatz von 10/2009: Nach dem am Anfang keine weiße Mückenlarven gefressen wurden, werden diese jetzt auch gefressen. Zusätzlich mit größeren selbst gezogenen oder gekauften Artemien sollte es kein Problem sein seine Microphis deocata über den Winter zu bekommen

Bei dauernder Fütterung mit feinem Lebendfutter (frischgeschlüpfte Artemien, Cyclops und Wasserflöhen) konnte ich die Art nicht erhalten und habe im Frühjahr drei von vier Paaren nach Umsetzen in ein grösseres Becken verloren. Die Nadeln sind an Verpilzungen und Entzündungen gestorben, auslösender Faktor war aber der schlechte Ernährungszustand der Tiere. Das Feinfutter wird langsam gefressen und bei einem großen Angebot habe ich den Eindruck, dass es die Nadeln verwirrt. Erst mit dem Anbieten von mittleren schwarzen Mückenlarven konnte ich eine Gewichtzunahme bei meinem Paar erkennen. Die schwarzen Mückenlarven werden gezielt angeschwommen und auch teilweise verfolgt. Mein Paar frißt in der Woche zwischen 100 und 150 mittlere schwarze Mückenlarven. Weiße Mückenlarven werden nicht als Futter erkannt. Ein Versuch mit roten Mückenlarven steht noch aus.
Nach drei Wochen intensiver Fütterung mit schwarzen Mückenlarven kam es dann auch zu einer Laichabgabe. Mein Männchen ist in der Lage seine Bauchspalte mit Eiern fast ganz zu verschließen. Bei anderen Aquarianern schauten die Eier heraus und sind auch regelmäßig weniger geworden. Man vermutete Übergriffe der Weibchen.
Ich habe die Vermutung, dass ein ausreichend ernährtes Männchen genug Körpervolumen besitzt, um die Bauchspalte mit Eiern fast ganz zu schließen. Dort sind die Eier besser gegen schädliche Einflüsse geschützt. Beim meinem Männchen kann ich gelegentlich ein Auge in der Bauchspalte erkennen, aber es ist mir nicht möglich die Anzahl der Eier zu zählen.

Nachtrag 06/2009: Mit aufgezogenen, gut ernährten Artemien sollte es doch möglich sein diese Nadel gesund durch den Winter zu bekommen. Gewöhnungsversuche mit Frostfutter werde ich nicht durchführen, da man nach meiner Meinung diese Nadeln und auch die meisten anderen Süßwassernadeln mit Frostfutter nicht ausreichend ernährt bekommt. Selbst, wenn die Nadeln Frostfutter akzeptieren würden, stellt der Zeitaufwand und die vielen Futterreste ein auf Dauer kaum zu bewältigendes Problem dar.

Bis heute am 28.09.2009 gab es acht Laichgaben:

gelaicht geschlüpft Anzahl
???????? 17.03.09 vor Schlupf verloren
21.03.09 12.04.09 11, Verlust 11
19.04.09 09.05.09 25, Verlust 2
11.05.09 02.06.09 29, Verlust 8
04.06.09 27.06.09 27, Verlust 8
29.06.09 23.07.09 1, Rest gefressen
24.07.09 15.08.09 20, Verlust 0
17.08.09 07.09.09 20, Verlust 1

Die ersten Nachzuchten zeigen bei 8-9cm und einem Alter von 10 Wochen erste Geschlechtsunterschiede. Ich befürchtete schon, wie andere Züchter, nur Männchen unter den Jungnadeln zu haben.
Der Versuch, das Elternpaar kühler zu halten, ist unnötig gewesen und hat bis auf die Erkenntnis, dass die Weibchen bei unzureichender Ernährung den Männchen die Eier klauen, nichts gebracht.
Ich konnte zwei kleinere, geschlechtsreife Wildfang-Weibchen von 12cm ertauschen. Nach einigen Tagen in einem Quarantänebecken setzte ich drei Männchen von 8-9cm meiner Nachzuchten dazu. Die ersten zwei Wochen konnte ich keine Balzspiele sehen, wobei die Weibchen aber auch noch recht dünn waren. Bis Anfang August sind sie schon etwas fülliger geworden und ich habe meine Urlaubsvertretung auch angewiesen, diese Gruppe bevorzugt zu füttern. Nach dem Urlaub werde ich die Gruppe dann in ein größeres Becken setzen.
Die Artemiaaufzucht klappt immer besser und so kann ich die Nadeln abwechslungsreicher und hochwertiger füttern als bisher.
Die halbwüchsigen Artemien werden mittlerweile von dem 6-10cm grossen Nadelnachwuchs bevorzugt gefressen. Mein Elternpaar mit ca. 16cm frißt folgendes (mit abnehmender Beliebtheit): größere Artemien, schwarze Mückenlarven, größere Cyclops, frischgeschlüpfte Artemien, kleinere Cyclops, kleine rote Mückenlarven und kleinere Wasserflöhe.

Mitte 08/2009:
Das Weibchen ist zwei Tage nach meinem Urlaub gestorben, kurz zuvor hat es noch dem Männchen eine Ladung Eier überlassen. Das Weibchen war 16,3cm groß und ich habe sie im Herbst 2008 mit weniger als 13cm bekommen. Sie hat von 2009 bis heute acht Mal gelaicht und hätte bei Verfügbarkeit von mehr Männchen bestimmt häufiger gelaicht. Siehe auch obige Tabelle.
Die Nachzuchtweibchen fangen zart an die Männchen zu bezirzen. Die können anscheinend nicht mit dem Verhalten anfangen. Aber das wird schon. Ich füttere verstärkt schwarze Mückenlarven und mittlere Artemien um ein Ablaichen zu focieren.
Leider passiert bei den getauschen, größeren Weibchen noch nichts.

09/2009:
Die ersten Nachzuchtmännchen haben richtig grosse Bauchtaschen bekommen, die zuerst abstehen und dann mit weiterem Wachstum zusammenklappen. Außerdem konnte ich die ersten Balztänze der F1-Weibchen beobachten. Bin gespannt wie es mit der F2 weitergeht.

Drei Jungmännchen tragen seit dem 18.09. zwischen 4 und 12 Eier, außerdem trägt das große Männchen, da kann ich aber die Eier nicht zählen, weil er seine Bauchtasche fast vollständig verschlossen hält.

Heute am 05.10. konnte ich die ersten F2-NZ vom entdecken. aber nur 11m groß. Junge (Eltern)Fische – kleine Eier – kleine Jungfische. Sind auch nicht zu früh geschlüpft. Frühere Jungnadeln von dem 15-17cm großem Weibchen waren 15mm (Wenn ich mich recht erinnere)
Bei zweien konnte ich die Geburt beobachten: In den Eiern sah ich Bewegungen, dann schaute ein Schwänzchen raus, der Vater schwamm vom Weibchen weg in eine ruhige Ecke und schüttelte sich, schwups stand eine Jungnadel in der Strömung.

11/2009:
Die ersten F2-Nadeln waren recht hinfällig, sodass nur etwa die Hälfte überlebte. Mittlerweile konnte ich sechs Würfe von 3 bis 10 Stück fangen, von denen bei den letzten vier keine Verluste mehr auftraten.