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Elassoma evergladei

Die Art eignet sich fast schon ideal für kleinere “Lowbudget” Becken, da keine Heizung u.U. auch kein Filter oder Beleuchtung nötig ist. Doch die Fische brauchen Lebendfutter, zur Not im Winter geht auch Frostfutter. Mit Mückenlarven, Cyclops, Wasserflöhe und Grindalwürmer kann man sie top ernähren. Ideal ist eine kleine Mörtelwanne im Garten, die gelegentlich mit einigen Brennnesselnblättern oder Rasenschnitt gedüngt wird. Von selbst kommen schwarze und rote Mückenlarven, durch Animpfen kann man Wasserflöhe und Cyclops vermehren.

Wenn man die Elassoma evergladei in einem Artbecken hält und gut füttert, ist einen Vermehrung fast nicht zu vermeiden. Leider kommen nur wenige Jungfische durch, was hauptsächlich an der geringen Menge an Kleinstlebewesen liegt, die sich in dem Becken von selbst bildet. Ohne eine gezielte Beifütterung von Pantoffel-, Rädertierchen und/oder Cyclopsnauplien sterben 90% der Larven und unter dem überlebenden Rest findet man fast nur Männchen. Außerdem habe ich die Vermutung, dass halbwüchsige Jungfische ihren kleineren Geschwistern nachstellen.
Für die rationelle Zucht hat sich bei mir ein regelmäßiges Umsetzen bewährt. Durch das Umsetzen der Altfische können die Larven gezielt aufgezogen werden.
Pantoffeltierchen sind nur zweite Wahl zur Aufzucht, viel besser sind Rädertierchen (Brachionus sp.), die aber gut sortiert sein müssen, damit keine grösseren Cyclops in das Aquarium gelangen. Ich verfüttere am Anfang nur Futtertiere die durch ein Artemiasieb (150µm) durchgehen. Günstiger ist ein Erstfutter, dass durch ein 100µm Sieb geht.
Am besten sind Rädertierchen (Brachionus), die können die Jungfische nicht angreifen und wachsen auch fast nicht mehr. Nach 6-8 Tagen füttere ich frischgeschlüpfte Artemien. Spätestens jetzt ist alle 3 Tage ein kleiner Wasserwechsel von 30% nötig, damit die Jungfische ohne größere Verluste heranwachsen können.
Die weitere Aufzucht ist mit Futter entsprechender Größe relativ leicht.
Bei den heranwachsenden Elassoma evergladei erkennt man die Weibchen am sichersten an ihrer farblosen Afterflosse. Bei den Männchen ist diese rußig oder hat einen dunklen Rand.

Weibchen

Männchen

Geschlechter sicher bestimmen!

Am Anfang war ich mir beim Bestimmen der Geschlechter von halbwüchsigen Elassoma evergladei häufig unsicher und habe auch manche unpassende Zuchtgruppe zusammen gestellt.
Mittlerweile hat sich folgende Methode bewährt, vorausgesetzt, dass überhaupt Weibchen unter der NZ dabei sind, aber das ist ein anderes Thema;
Ich fange die zu sortierenden Elassoma evergladei in ein kleines Plexiglasbecken von 2 Liter Volumen. Das ganze stelle ich auf Augenhöhe auf und stelle als Hintergrund einen weißen Karton. Die Weibchen erkenne ich an den ganz farblosen Afterflossen. In der Regel ist die Afterflosse bei den Männchen russig oder zumindest der Rand etwas dunkler. Der Unterschied ist nicht sehr deutlich, weshalb der Hintergrund wirklich weiß und ohne Schattenwurf sein sollte.
Da ich die Fische nur paarweise abgebe und auch sichere Paare abgeben will, parke ich die aussortiereten Weibchen in einem übersichtlichen Becken. Sollte ein unterdrücktes Männchen dabei sein, so färbt er sich bei dem Mädelsangebot innerhalb 1-2 Tage deutlich ein. In der Regel erkennt man das Männchen dann auch ohne weißen Hintergrund.
Bisher gab es noch keine Reglamationen.