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Lebendfutter ist nicht immer die beste Lösung

Wenn man als beginnender oder schon etwas erfahrenerer Aquarianer in den Foren liest, hat man schnell den Eindruck, dass die höchste zuerreichende Stufe in der aquaristischen Rangordnung die Lebendfutterverfütterer sind. Leider übt dies auf etliche Aquarianer einen gewissen Druck aus, seine Fische möglichst mit Lebendfutter zu ernähren.

Sicher ist eine Ernährung mit entsprechendem Lebendfutter sehr natürlich. Man darf aber nicht vergessen, dass gelagertes Lebendfutter schnell an wichtigen Inhaltsstoffen verliert und auch gezüchtetes Lebendfutter nicht unbedingt mit einem natürlichen Futtertier zu vergleichen ist.

Da ich zum regelmäßigen Fangen oder Züchten von Lebendfutter einiges an Zeit investieren muß, füttere vorrangig die Fischarten mit Lebendfutter, die darauf angewiesen sind. Bei mir sind das meine Nadeln. Die Grundeln, Bettas und Elassoma sind die nächsten in der Reihenfolge. Die anderen Fische bekommen nur dann Lebendfutter, wenn ich genug habe, was zum Glück doch dann im Schnitt je nach Jahreszeit 10 bis 30% der Futtermenge ausmacht. Wobei ich mir jedes Jahr zwischen 10 und 30kg selbst gefangene Wasserflöhe und schwarze Mückenlarven einfriere.
Anstatt die Fische knapp mit mühsam gefangenen oder teuer gekauften Lebendfutter zu versorgen, füttere ich lieber gutes, wesentlich günstigeres Frostfutter und dann auch ordentliche Portionen. Und natürlich auch Trockenfutter bei den Fischarten, die dies gut fressen.
Die meisten (Spezial)Fische lassen sich mit Frostfutter ausreichend ernähren und auch züchten.
Ich kaufe mir seit fünf Jahren nur noch Frostfutter der Firma AHA. Sicher gibt es auch noch einige andere gute Marken. Bisher war ich mit der Qualität und dem Service immer sehr zufrieden. So wiegt eine 100g Tafel bei den Planktonsorten schon mal +/- 120g. Der Gründer hat auch früher selbst Futter gefangen und weiß auf was es ankommt.

Im Gegensatz dazu lassen sich bestimmt 50% der im Handel vertretenen Arten nur mit Trockenfutterprodukten gut und ausreichend ernähren. Wobei auch diese Arten förmlich aufblühen, wenn regelmäßig etwas Frost- oder Lebendfutter gereicht wird.