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Filtersysteme

Hamburgermattenfilter (HMF)

Ich benutze als Filtermaterial 1,5-3cm starken Schaumstoff, den ich von einem Sattler beziehe. Das Raumgewicht des ungefärbten und unbehandelten Schaumstoffes beträgt 27kg/m³. Der Vorteil des Schaumstoffes im Vergleich zu dem sonst empfohlenen blauen Schwamm ist, dass der Schaumstoff wesentlich feinere Poren besitzt. Mulm und Futterpartikel werden nicht oder kaum in die Filtermatte eingesaugt und werden von den Fischen regelmäßig abgeweidet.

Schwammporen
Poren Schaumstoff / feiner blauer Schwamm (30 ppi)

Nachdem ich die Filtermatten mit einem elektrischen Messer zurecht geschnitten habe, wasche ich sie bei 95°C ohne Reinigungsmittel in der Waschmaschine. So kann ich sicher sein, dass keine wasserlöslichen Rückstände in die Aquarien gelangen. Eine neues Material teste ich aber trotzdem mit ein paar Testfischen, Guppys und fehlerhaften Panzerwelsen, über mindestens zwei Monate. Bis heute hatte ich keine Probleme mit Rückständen aus dem Schaumstoff. Meine ältesten Matten sind von 1996 und waren ununterbrochen im Einsatz. Außer ein paar Rissen und einer etwas raueren Oberfläche unterscheiden sich sich kaum von neueren Matten. Mittlerweile mußte ich nach 10 Jahren fast ununterbrochenem Einsatz einige der ersten Filtermatten entsorgen, da sie durch Risse von den Reinigungen instabil wurden und sich nicht mehr zwischen den Glasscheiben einklemmen ließen.

Folgende Grössen/Maße benutze ich:

Wenn der Wasserstand hinter der Matte geringer ist als davor, reinige ich sie bei einem Wasserwechsel grob in einem grösseren Eimer. Sollte das Aquarium neu eingerichtet werden oder die Filtermatte sehr stark verschmutzt sein, reinige ich sie so: Filterreinigung

Blumentopffilter

Bei meinen Kleinstbecken, meinen Krebsen und Guppys benutze ich sogenannte Blumentopffilter.
Der ganze Filter besteht nur aus drei Teilen:

Blumentopffilter

Blumentopffilter 2

Zuerst verklebe ich das Ablaufloch im Tontopf mit Silikon, danach schneide ich mit einer Schere 12 Schnitte von 1-2 cm Länge in das Ende des Steigrohres. Jede zweite Lasche klappe ich 90° um. Diese verhindern ein Verrutschen des Steigrohres. Als Filtermaterial benutze ich Lavabrocken mit einem Durchmesser von 5-10mm und einem Zusatz von 20% Korallengrus gleicher Körnung. Ich benutze keine Filterwatte, da sie die Reinigung kompliziert und das Aquarienwasser auch ohne Watte klar wird. Der Korallengrus stabilisiert den ph-Wert, so dass dieser auch in stark besetzten Becken nicht unter 6,5 fällt. Spätestens wenn das Aquarienwasser eine leichte Trübung zeigt, sollter der Filter gereinigt werden. Filterreinigung

08/2009:
In stärker besetzten Becken mit nicht so empfindlichen Fischen benutze ich gerne blaue Filtermatten mit 45 PPI. Diesen beziehe ich über Aquaristik Schneider. Dort bekomme ich relativ günstig genaue Zuschnitte und alle möglichen Dicken und Maße innerhalb weniger Tage. Auch Lochbohrungen von 18 bis 63 mm sind kein Problem.

Blumentopffilter benutze ich seit dem ich einen grösseren Posten JBL TekAir Filter erworben habe, nur noch selten. Der TekAir ist einfach handlicher und zeitsparender bei der Reinigung.
Als Verbesserung habe ich vorher bei den Blumentopffilter in das Steirohr einen Ansaugschutz aus Siebhülse (Zubehör für Klebedübel) gebaut. So arbeitet der Filter gleichmäßiger und verstopft wesentlich weniger.
Im Moment probiere ich den sagenumwobenen “Red Bee Sand” in einem Garnelenbecken aus, natürlich mit Hilfe eines Blumentopffilters